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Ein Projekt mit der zweiten Generation von Heimatvertriebenen unter Mitwirkung von Andrea Ballreich, Renate Dojan, Renate Koelbli, Brigitte Lambert, Andreas Preisner, Birgit Rothe und Ruth Wagner.  

In einem Internetforum treffen sich Nachkommen von "Heimatvertriebenen" des Zweiten Weltkriegs zum Gespräch. Sie leben in Deutschland, Kanada und Australien. Quer über den Globus entspinnt sich ein lebhafter Erfahrungsaustausch: Über die „alte Heimat“ der Eltern, über eigene Migrationserfahrungen und darüber, was Heimat heute für sie bedeutet. Gemeinsame Spurensuche. 

Im künstlerischen Prozess fließen Zeichnungen und Texte aus dem Forum-Gespräch in eine Rauminstallation.

"Monika Drach hat sehr betont, sie habe nicht den Ehrgeiz, den Begriff "Heimat" soziologisch zu definieren. Sie sei ... eine Aufspürerin, Sammlerin und Moderatorin von Bildern und Assoziationen. So spürt sie Gemeinsamkeiten auf, öffnet das Thema "Heimat" weit über den Vertriebenen-Kontext hinaus und entfaltet auf diese Weise mit ihrem Projekt eine hohe integrative Wirkung." 

Karla Nieraad in ihrer Eröffnungsrede im DZM Ulm am 26. März 2009